Diese Webseite stellt den Stand des Energiekonzepts im Jahr 2000 dar Inzwischen sind wir deutlich weiter. Pellworm ist heute eine CO2 - Senke.

Eine aktualisierte Darstellung folgt in Kürze.

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RUND 10 JAHRE ENGAGEMENT

Die Geschichte des Energiekonzepts Pellworm beginnt mit der kontroversen Diskussion über den Bau neuer Windkraftanlagen auf Pellworm im Jahr 1990. 1990 ist auch das Jahr, in dem der Verein Ökologisch Wirtschaften gegründet wurde. Er beschäftigt sich seitdem auch mit Fragen der erneuerbaren Energie. Leitziel des Vereins: Die Nachteile der Insellage Pellworms als ökologische und ökonomische Chancen zu verstehen und diese durch die Förderung ökologischer Wirtschaftsweisen in Landwirtschaft, Fremdenverkehr und Energieerzeugung zu nutzen. Ausgehend von diesem Leitsatz entstand der Gedanke, auf Pellworm regenerative Energien im Rahmen eines allgemeinen Energie-Versorgungskonzeptes einzusetzen.

Geld von der EU

Ein entsprechender Projektantrag wurde von der EU-Kommission (ALTENER-Programme) 1993 positiv beschieden. Mit finanzieller und fachlicher Unterstützung der Schleswag AG und unter der Projektleitung des Forums für Zukunftsenergien, Bonn, wurde von 1993 bis 1994 ein erstes Grobkonzept erarbeitet. Beteiligt waren das Öko-Institut Freiburg, Energieconsulting Heidelberg sowie das Institut für Naturpflanzenkunde der Universität/Gesamthochschule Kassel.

In einer zweiten Studie, wiederum mit Unterstützung der Europäischen Kommission und finanzieller sowie fachlicher Beteiligung der Schleswag AG, erarbeiteten mehrere Partner gemeinsam einen lokalen Entwicklungsplan. Dazu gehörten das Forum für Zukunftsenergien, das Institut für solare Energieversorgungstechnik (ISET), Energieconsulting Heidelberg, das Institut für Nutzpflanzenkunde der Universität/Gesamthochschule Kassel und der Verein Ökologisch Wirtschaften. Die Ergebnisse wurden 1997 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Aufgabe der Energieleitstelle

1998 richtete die Gemeinde Pellworm gemeinsam mit dem Verein Ökologisch Wirtschaften eine Energieleitstelle ein. Diese begleitet die Umsetzung des Energiekonzeptes vor Ort. Ausserdem ist sie beratend bei Energieeinsparmassnahmen im privaten und öffentlichen Bereich tätig. Auch hier hat sich die Schleswag AG finanziell beteiligt.

Seit 1999 laufen begleitende Untersuchungen des Geoforschungsinstituts Potsdam zu Fragen der Nutzung von Geothermie im Rahmen des Energiekonzeptes.

Ausblick

Für das Jahr 2000/2001 ist die Errichtung eines Biomasse-Blockheizkraftwerkes geplant. Bis zum Jahr 2004 soll das Energiekonzept dann in allen Einzelheiten Realität werden.

 
 
 

Konzept, Gestaltung und Programmierung: Medienbüro Barke & Partner, Köln. info@barke-und-partner.de