Diese Webseite stellt den Stand des Energiekonzepts im Jahr 2000 dar Inzwischen sind wir deutlich weiter. Pellworm ist heute eine CO2 - Senke.

Eine aktualisierte Darstellung folgt in Kürze.

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AUS NACHTEILEN VORTEILE ZIEHEN

Im hohen Norden Deutschlands gelegen, nur 37 km2 gross und per Schiff 35 Minuten vom Festland entfernt, liegt Pellworm geographisch nicht gerade im Mittelpunkt der Welt. Aus diesen und anderen Nachteilen Vorteile zu ziehen, ist Ziel des Energiekonzepts. Erster Erfolg: Pellworm ist anerkanntes EXPO-Projekt.

Zur geographischen Randlage kommen die Abhängigkeit nicht nur vom Fremdenverkehr, sondern auch von finanzieller Förderung durch Bund, Land und EU. Die Randbedingungen für eine wirtschaftlich stabile Perspektive der Insel sind also nicht gerade rosig.

Pellworm steht mit diesen Problemen nicht allein da. Eine Entwicklungsperspektive, die Mensch, Natur und Technik gleichermassen berücksichtigt und aus geographischen Nachteilen ökologische und ökonomische Vorteile zu erzielen versucht, hat der Verein Ökologisch Wirtschaften für die Insel Pellworm entwickelt.

Wichtig: Erfahrungsaustausch

Nachhaltige Entwicklung aber ist ohne den Austausch von Erfahrungen mit anderen Organisationen und Gruppen nicht denkbar. Europaweit existieren mehrere Netzwerke, an denen sich der Verein Ökologisch Wirtschaften beteiligt.

European Network for sustainable Development

Benachteiligte Regionen gibt es in ganz Europa. Ob einsame Bergregionen in Österreich, zunehmend entvölkerte Gebiete in Portugal oder am Beginn einer marktwirtschaftlichen Entwicklung stehende Landkreise in Estland, die Probleme gleichen sich häufig. So unterschiedlich die Bedingungen von Estland über Polen und Ungarn bis nach Spanien und Portugal auch sein mögen, das Rad muss nicht in jeder der 35 am Netzwerk beteiligten Initiativen neu erfunden werden. Pellworm bringt seine Erfahrungen in der Direktvermarktung ökologisch erzeugter Nahrungsmittel sowie das Know-How zur Nutzung regenerativer Energieformen ein. 1998 zog ein Pilgerzug von Interessierten und Aktivisten von Estland quer durch Europa bis nach Portugal. Jede Station dieser "Sustainable Mystery Tour" machte mit Ausstellungen, Konferenzen und unterschiedlichsten Aktionen auf die Arbeit der lokalen Entwicklungsinitiativen aufmerksam.


Kontakt:
Hannes Lorenzen
Parlament Européen
LEO 2C73
Rue Wiertz
B 1047 Bruxelles
E-mail:
hlorenzen@agoranet.be
geyan@club-internet.fr



Synergies – Partnerschaft für Nachhaltige Entwicklung

Synergies ist ein internationales Forum für Menschen, die nachhaltige Entwicklung beruflich und gemeinnützig in die Praxis umsetzen. Synergies fördert Erfahrungsaustausch, konstruktive Kommunikation und neue Formen der Partnerschaft zwischen privaten Initiativen und staatlichen Institutionen. Der Verein Ökologisch Wirtschaften betreut die Bereiche "Regenerative Energien und Insellösungen" und arbeitet mit im Synergie-Forum (Workshops, Meetings, Moderation, Schaffung einer gemeinsamen Plattform für Forschung und Wissenschaft, Projektberatung etc.).


Kontakt:
E-mail:
Synergies@agoranet.be


Islenet – European Islands Energy & Environment Network

Dieses Netzwerk stellt Informationen über Energie und Umweltschutz, Aktivitäten der EU-Kommission "Umwelt, nukleare Sicherheit und Katastrophenschutz" und Ausschreibungen zur Verfügung, lädt zu Kooperationen mit anderen Inseln ein und organisiert gemeinsame Ausstellungen auf internationalen Energie-Konferenzen. Islenet gibt auch Hilfestellung bei Projektplanungen und EU-Anträgen.


Kontakt:
Islenet
Sandwick Road
Stornoway
Ilse of Lewis 11S1 2 BW
United Kingdom
E-mail:
jcrawford@w-isles.gov.uk


REIN – Renewable Energy Information Network

REIN ist das weltweit erste computergestützte Kommunikations- und Informationsnetzwerk für den Fachbereich erneuerbare Energien und nutzt das Internet und das World Wide Web als neue Möglichkeit zur elektronischen Publikation. REIN versteht sich als Marktplatz zum Informations- und Datenaustausch.


Kontakt:
Institut für Elektroenergie-Systeme
und Hochspannungstechnik

Universität Karlsruhe
Kaiserstr. 12
D 76128 Karlsruhe
Telefon: +49 / 721 / 6 08 61 25


Eco-Islands

Seit 1996 arbeiten die Inseln Elba (Italien), Alonnisos (Griechenland - Nördliche Sporaden), Gran Canaria/Fuerteventura (Spanien/Kanarische Inseln), Hiiumaa (Estland) und Pellworm im Rahmen des ECO-Islands-Netzwerks gemeinsam an Projekten zur nachhaltigen Entwicklung. Jede der Inseln ist vom Tourismus abhängig, alle sind wirtschaftlich auf schwache Beine gestellt. Gemeinsam ist ihnen die Notwendigkeit, Fremdenverkehrs-Förderung zur Sicherung einer nachhaltigen Inselentwicklung zu betreiben.

Die Problematik eines weiteren Ausbaus des Fremdenverkehrs ist allen Inseln bewusst, wobei die Entwicklung auf den verschiedenen Inseln bisher recht unterschiedlich verlaufen ist. Von einer nahezu reinen Fremdenverkehrsinsel (Fuerteventura) über in Entwicklung befindliche Regionen (Las Palmas, Gran Canaria) bis zum touristischen Niemandsland (Hiiumaa) reicht die Palette. Vom überhandnehmenden Tagestourismus (Elba) bis zu rigiden Einschränkungen durch einen Nationalpark (Alonnisos - Meeresnationalpark) kann jede Insel von den Erfahrungen der Partnerinseln profitieren.


Kontakt:
Eco-Islands

 

Die Woll-Connection – Pellwormer Wolle in estnischen Pullovern

Aus dem ECO-Islands-Projekt entwickelte sich eine intensive Verbindung mit der Insel Hiiumaa in Estland. Eine alte Wollweberei auf Hiiumaa verarbeitet Pellwormer Schafwolle zu Pullovern, Mützen, Schals und anderen Strickwaren. Die Waren werden sowohl auf Hiiumaa also auch auf Pellworm verkauft. Tourismus spielt in Estland noch eine untergeordnete Rolle. Der Gewinn des Wollprojekts hilft mit, auf Hiiumaa die Entwicklung eines sanften, angepassten Tourismus zu fördern. Seit 1996 werden Pullover aus dem Angebot der Woll-Connection vom Naturtextilienversand Hess bundesweit angeboten.


Kontakt:
Ökologisch Wirtschaften! e.V.
Postfach
D 25849 Pellworm
Telefon: +49 / 48 44 / 12 12
E-mail:
Oekologisch.Wirtschaften@t-online.de

 

Das auf dieser Internet-Site vorgestellte Energiekonzept ist Bestandteil des EXPO 2000-Projekts "Dorf 2000 – Beispiele nachhaltiger Landentwicklung". Die Gemeinde Pellworm ist Repräsentantin des Landes Schleswig-Holstein. Insgesamt nehmen zwölf Orte in der Bundesrepublik an diesem Projekt teil. "Dorf 2000" wurde von Bund und Land gemeinsam ausgerichtet. Pellworm als einzige beteiligte Insel vertritt die Bereiche "Natur- und Küstenschutz" und das "Energiekonzept".

 
 

Konzept, Gestaltung und Programmierung: Medienbüro Barke & Partner, Köln. info@barke-und-partner.de